So läuft ein Tag in Teilzeit

Unterricht ist von Montag bis Freitag. Vormittags beginnt er um 8:00 Uhr und endet um 12:00 Uhr, mit einer Pause von 9:30 bis 9:45 Uhr. Das ergibt 5 Unterrichtseinheiten am Tag und 25 in der Woche. Bei den Kursen, deren Teilzeit auch nachmittags geplant ist, liegt der Unterricht zwischen 13:00 und 17:00 Uhr; die Lage legen wir vor Beginn fest, und eine Gruppe bleibt darin.

Alle Kurse laufen live online, Dozent und Gruppe sitzen zur selben Zeit im virtuellen Klassenraum.

Vier Stunden am Tag klingen nach wenig. Über gut ein halbes Jahr kommen beim Digitalisierungsmanager trotzdem dieselben 720 Unterrichtseinheiten zusammen wie in der Vollzeit, verteilt auf 144 statt 80 Unterrichtstage. Wir halten die Teilzeit für die bessere Wahl, wenn der Nachmittag nicht frei ist, etwa weil ein Kind aus der Kita geholt werden muss oder der Betrieb nicht ganz auf einen Mitarbeiter verzichten kann. Wer dagegen den ganzen Tag Zeit hat und schnell in eine neue Stelle will, ist mit der Vollzeit früher fertig. Die längere Strecke verlangt Durchhaltevermögen, das unterschätzen viele. Ein fester Stundenplan an fünf Tagen hält dabei besser bei der Stange als zwei lange Abende pro Woche. Welches Modell zu Ihrer Lage passt, vergleicht unser Ratgeber Weiterbildung in Vollzeit oder Teilzeit.

Förderung, wenn Sie arbeitsuchend sind

Für den Digitalisierungsmanager, den Social Media Manager mit KI und die Fachkraft für KI-gestütztes Online Marketing können Sie bei der Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein beantragen, auch für die Teilzeitform. Mit bewilligtem Bildungsgutschein übernimmt die Agentur die Lehrgangskosten, Sie zahlen dann 0 Euro. Ob und für welchen Kurs sie den Gutschein ausstellt, entscheidet die Agentur im Einzelfall.

Erste Anlaufstelle ist Ihr Ansprechpartner in der Agentur für Arbeit oder im Jobcenter; die Agentur erreichen Sie auch über ihre kostenfreie Servicenummer 0800 4 5555 00. Eine Vermittlung in Arbeit können wir nicht garantieren.

Förderung für Beschäftigte

Wer angestellt ist, wird über § 82 SGB III gefördert, das Qualifizierungschancengesetz. Den Antrag stellt der Arbeitgeber beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit, und zwar vor Beginn der Weiterbildung. Die Agentur stellt dem Beschäftigten dafür in der Regel einen Bildungsgutschein aus. Wie viel sie von den Lehrgangskosten übernimmt, hängt von der Betriebsgröße ab: Bei Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten soll sie von einer Kostenbeteiligung des Arbeitgebers absehen. Zusätzlich kann sie dem Arbeitgeber einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt für die ausfallende Arbeitszeit zahlen.

Die Förderung ist eine Ermessensleistung, bewilligt wird im Einzelfall.

Gerade hier spielt die Teilzeit ihre Stärke aus. Der Mitarbeiter ist jeden Tag eine Hälfte im Unterricht und die andere im Betrieb, und was er vormittags lernt, probiert er am selben Tag am echten Ablauf aus. Für Beschäftigte ist meist der KI-Prozessmanager der passende Kurs; er läuft nur in Teilzeit, diese Form ist in Vorbereitung. Die Regeln im Einzelnen erklärt unser Beitrag zum Qualifizierungschancengesetz.

Welcher Kurs und welcher Förderweg zu Ihnen passen, klären wir im Gespräch: Bitten Sie über unser Kontaktformular um einen Rückruf oder rufen Sie uns an unter 0160 1215470 (Mo bis Fr, 8:30 bis 12:15 Uhr).