Glossar: Förderung, IHK-Prüfung, EU AI Act und Compliance

Zentrales Begriffslexikon mit Paragraphen-Verweisen, autoritativen Quellen und Cross-Links zu vertiefenden Inhalten. 53 Termini in 8 Themenbereichen.

Stand 2026-06-02
Auf einen Blick: Hier findest du verifizierte Definitionen zu allen wichtigen Begriffen rund um geförderte Weiterbildung, IHK-Prüfungen, AZAV-Zertifizierung, DQR-Niveaus, EU AI Act und Compliance. Jeder Begriff hat einen Verweis auf die Rechtsgrundlage (Paragraph) und eine autoritative Online-Quelle. Stand der Werte: 2026-06-02. Zusätzlich strukturiert verfügbar als Open-Data-Datensätze auf HuggingFace (siehe unten).

Bildungsgutschein und SGB III

Begriffe rund um die Förderung der beruflichen Weiterbildung durch die Bundesagentur für Arbeit nach SGB III.

Bildungsgutschein

§ 81 SGB III

Förderung der beruflichen Weiterbildung durch die Agentur für Arbeit. Voraussetzung: Notwendigkeit der Weiterbildung wegen Arbeitslosigkeit, drohender Arbeitslosigkeit oder fehlendem Berufsabschluss.

Quelle

Notwendigkeit der Weiterbildung

§ 81 Abs. 1 SGB III

Ermessensvoraussetzung der Vermittler: Weiterbildung muss notwendig sein, um Eingliederung zu erreichen, drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden oder fehlenden Berufsabschluss nachzuholen.

Quelle

AZAV-Zertifizierung

§ 178 SGB III

Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung. Pflichtzertifizierung von Bildungsträgern und Maßnahmen durch fachkundige Stellen wie DEKRA, TUEV, CertQua.

Quelle

Maßnahmezertifikat

§ 179 SGB III i.V.m. § 4 AZAV

Spezifische Zulassung der einzelnen Weiterbildungsmaßnahme (zusätzlich zur Trägerzulassung). Muss auf jedem Bildungsgutschein referenziert sein. SkillSprinters DigiMan-Maßnahmenummer: 723/0097/2026.

Quelle

Bildungsziel

§ 81 Abs. 4 SGB III

Beruflicher Abschluss oder Qualifikation, der mit der Weiterbildung erreicht werden soll. Wird auf dem Bildungsgutschein eingetragen und schränkt die Auswahl der zulässigen Maßnahmen ein.

Quelle

Vermittlungsvorrang

§ 4 SGB III

Grundsatz: Vermittlung in Arbeit hat Vorrang vor Leistungen wie Weiterbildung. Daher prüfen Vermittler bei BG-Antrag erst, ob direkte Vermittlung möglich ist.

Quelle

Weiterbildungsgeld

§ 87a SGB III

Monatlicher Zuschlag von 150 Euro zusätzlich zum Arbeitslosengeld während einer abschlussorientierten Weiterbildung. Plus 1.000 Euro bei Zwischenprüfung, 1.500 Euro bei bestandener Abschlussprüfung.

Quelle

ALG-1 während Weiterbildung

§ 144 SGB III

Arbeitslosengeld 1 wird während einer Weiterbildung mit Bildungsgutschein weitergezahlt. Häufig wird fälschlich § 145 SGB III genannt (regelt Minderung der Leistungsfähigkeit, nicht Weiterbildung).

Quelle

Kinderbetreuungspauschale

§ 87 SGB III

Pauschale von 160 EUR pro Kind pro Monat während Weiterbildung. Seit 01.08.2022. NICHT § 83 SGB III (das ist der allgemeine Weiterbildungskosten-Paragraph).

Quelle

Qualifizierungschancengesetz (QCG)

Förderung der beruflichen Weiterbildung beschäftigter Mitarbeiter durch die Agentur für Arbeit.

Qualifizierungschancengesetz

§ 82 SGB III

Förderung der beruflichen Weiterbildung Beschäftigter. Anders als der Bildungsgutschein (§ 81 SGB III) richtet es sich an Personen mit bestehendem Arbeitsverhältnis.

Quelle

Lehrgangskostenzuschuss

§ 82 Abs. 2 SGB III

Zuschuss zu den Weiterbildungskosten. Drei Staffelungs-Stufen: unter 50 MA bis 100 Prozent (keine Arbeitgeber-Eigenbeteiligung), 50-499 MA bis 50 Prozent (+5 Prozentpunkte bei TV/BV), ab 500 MA bis 25 Prozent (+5 Prozentpunkte bei TV/BV). Früher kursierende Werte mit größeren TV/BV-Boni sind falsch.

Quelle

Arbeitsentgeltzuschuss

§ 82 Abs. 3 SGB III

Zuschuss zum während der Weiterbildung weitergezahlten Arbeitsentgelt, kann ergänzend zum Lehrgangskostenzuschuss gewährt werden. Drei Staffelungs-Stufen: unter 50 MA bis 75 Prozent, 50-499 MA bis 50 Prozent, ab 500 MA bis 25 Prozent (+5 Prozentpunkte bei TV/BV nach § 82 Abs. 2 Satz 3 SGB III).

Quelle

Betriebsvereinbarung Weiterbildung

§ 82 Abs. 2 Satz 3 SGB III

Tarifvertragliche oder betriebliche Vereinbarung zur einrichtungsbezogenen beruflichen Weiterbildung. Bei Vorliegen erhöht sich der Lehrgangskosten-Zuschuss um 5 Prozentpunkte.

Quelle

Strukturwandel-Betroffenheit

§ 82 Abs. 1 Nr. 3 SGB III

Beschäftigte, deren berufliche Tätigkeiten durch Technologien ersetzt werden können oder in anderer Weise vom Strukturwandel betroffen sind. Vorrangige Förderzielgruppe des QCG.

Quelle

Qualifizierungsgeld

§ 82a SGB III

Lohnersatzleistung bei strukturwandelbedingter Weiterbildung. 60 Prozent Nettolohn (ohne Kind) oder 67 Prozent (mit Kind). Antrag über Arbeitgeber. Nicht zu verwechseln mit Weiterbildungsgeld nach § 87a SGB III.

Quelle

Berufsabschluss-Voraussetzung

§ 82 Abs. 1 Nr. 1 SGB III

Berufsabschluss muss mindestens 4 Jahre zurückliegen und die letzte förderfähige Weiterbildung mindestens 4 Jahre. Ausnahmen bei älteren oder schwerbehinderten Beschäftigten.

Quelle

Aufstiegs-BAföG (AFBG)

Förderung von Aufstiegsfortbildungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG).

Aufstiegs-BAföG

§ 1 AFBG

Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. Richtet sich an Personen, die eine Aufstiegsfortbildung wie Wirtschaftsfachwirt, Meister oder Techniker absolvieren wollen.

Quelle

Förderfähige Maßnahme

§ 2 AFBG

Fortbildungen, die über dem Niveau einer abgeschlossenen Berufsausbildung liegen und auf eine öffentlich-rechtliche Prüfung vorbereiten (z.B. IHK, Handwerkskammer).

Quelle

Maßnahmebeitrag

§ 12 AFBG

50 Prozent Zuschuss-Anteil zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. 50 Prozent Darlehensanteil über die KfW. Beides ist einkommensunabhängig.

Quelle

Erlass bei Bestehen

§ 13b AFBG

Bei erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung werden 50 Prozent des KfW-Darlehens für den Maßnahmebeitrag erlassen. Effektiver Eigenanteil sinkt damit auf ca. 25 Prozent der Lehrgangskosten.

Quelle

Unterhaltsbeitrag

§ 10 AFBG

Lebensunterhalts-Förderung während Vollzeit-Fortbildungen. Einkommens- und vermögensabhängig. Berufsbegleitende Kurse bekommen NUR den Maßnahmebeitrag, keinen Unterhaltsbeitrag.

Quelle

Vorqualifikation

§ 9 AFBG

Persönliche Voraussetzungen: abgeschlossene Berufsausbildung ODER vergleichbare berufliche Qualifikation. Detail-Prüfung erfolgt durch das Landesamt für Ausbildungsförderung.

Quelle

Förderhöchstdauer

§ 11 AFBG

Vollzeit-Fortbildung maximal 24 Monate gefördert, berufsbegleitend maximal 48 Monate. Beim Wirtschaftsfachwirt sind es 12 Monate berufsbegleitend.

Quelle

IHK-Prüfung Wirtschaftsfachwirt

Begriffe zur Prüfungsstruktur des Geprüften Wirtschaftsfachwirts nach WFachwPrV.

WFachwPrV

Wirtschaftsfachwirt-Prüfungsverordnung

Rechtsverordnung zur Prüfung Geprüft. Wirtschaftsfachwirt. Regelt Prüfungsteile (WBQ, HSQ), Zulassungsvoraussetzungen und Bestehensregelungen.

Quelle

WBQ Wirtschaftsbezogene Qualifikationen

§ 3 WFachwPrV

Erste Teilprüfung. 4 schriftliche Prüfungen je 90 Min: VWL/BWL, Rechnungswesen, Recht und Steuern, Unternehmensführung. Identisch für WFW, Industriefachwirt und Tech. Fachwirt.

Quelle

HSQ Handlungsspezifische Qualifikationen

§§ 4-7 WFachwPrV

Zweite Teilprüfung nach bestandener WBQ. 5 schriftliche Prüfungen + 1 Präsentation + Fachgespräch. Fachwirt-spezifisch (anders als WBQ).

Quelle

Zulassungsvoraussetzungen WFW

§ 2 WFachwPrV

WBQ-Teilprüfung: kaufmännische 3-jährige Ausbildung (KEIN zusätzliches Praxisjahr) ODER andere 3-jährige Ausbildung + 1 Jahr einschlägige Praxis ODER kürzere Ausbildung + 2 Jahre Praxis ODER keine Ausbildung + 3 Jahre Praxis. HSQ-Teilprüfung: bestandene WBQ plus 1 weiteres Jahr Praxis. Verbreitete Falschdarstellung: '5 Jahre Berufspraxis erforderlich' - tatsächlich 0-4 Jahre je nach Vorbildung und gewünschter Teilprüfung.

Quelle

DQR-Niveau 6 für WFW

Deutscher Qualifikationsrahmen

Wirtschaftsfachwirt ist auf DQR-Niveau 6 eingestuft. Gleichwertig zum Bachelor (akademisch) und zu Handwerksmeister/Industriemeister. EQF-Äquivalent 6.

Quelle

Aufstiegsweg DQR 7

Aufstiegsfortbildung

Nach Wirtschaftsfachwirt ist Geprüfter Betriebswirt (DQR 7, Master-äquivalent) der nächste Aufstiegsschritt. Voraussetzung: bestandener WFW + 1 Jahr Berufspraxis.

Quelle

Digitalisierungsmanager und AZAV

Begriffe zur SkillSprinters Maßnahme Digitalisierungsmanager für Prozessautomatisierung und KI.

Digitalisierungsmanager

AZAV-Maßnahme 723/0097/2026

DEKRA-zertifizierte AZAV-Maßnahme der SkillSprinters by Dr. Aichinger. 720 UE brutto in 16 Wochen, Online-Live Mo-Fr 8-16 Uhr. 100 Prozent über Bildungsgutschein förderfähig.

Quelle

AZAV-Trägerzertifikat SkillSprinters

31T0922097

Aktives DEKRA-AZAV-Trägerzertifikat für SkillSprinters by Dr. Aichinger. Gültig bis 28.09.2027. Voraussetzung für Abrechnung mit Bundesagentur für Arbeit.

Quelle

AZAV-Maßnahmenzertifikat DigiMan

723/0097/2026

Aktuelle DEKRA-Maßnahmenzertifizierung des Digitalisierungsmanager-Lehrgangs. Veraltet ist allein 930/613/2024. Die Nummer 31M1222117 ist die DEKRA-Registriernummer des Zertifikatsdokuments vom 27.11.2025, gültig bis 26.11.2028, und steht nicht im Widerspruch zur Maßnahmennummer.

Quelle

Anwesenheitspflicht 80 Prozent

AZAV-Anforderung

Mindestens 80 Prozent der Unterrichtseinheiten müssen erreicht werden, um Zertifikat zu bekommen und Abrechnung mit BA zu sichern. AU-Bescheinigung ab Tag 1 erforderlich.

Quelle

13 Module Digitalisierungsmanager

Curriculum 720 UE

Module: 1 Digitale Prozesse, 2 Prozessaufnahme BPMN, 3 KPIs, 4 KI-Prozessautomatisierung, 5 n8n und Workflows, 6 LLMs und generative KI, 7 Dokumentenverarbeitung, 8 Chatbots, 9 Datenanalyse und ML, 10 Change Management, 11 IT-Sicherheit, 12 Datenschutz und Compliance, 13 Abschlussprojekt.

Quelle

Zertifikate-Stack DigiMan

4 Zertifikate und Nachweise

SkillSprinters-Abschlusszertifikat Digitalisierungsmanager (720 UE), KI-Kompetenznachweis Art. 4 KI-VO, Prompt Engineering Nachweis, Portfolio-Zertifikat. Der Lehrgang ist nach AZAV zertifiziert, das beschreibt die Maßnahme und nicht das Dokument, das der Teilnehmer erhält.

Quelle

EU AI Act (KI-Verordnung)

Begriffe zur Verordnung (EU) 2024/1689 mit Stand der Trilog-Verschiebung vom 07.05.2026.

KI-Verordnung

Verordnung (EU) 2024/1689

EU AI Act. Erste umfassende Regulierung künstlicher Intelligenz weltweit. In Kraft seit 01.08.2024 mit gestuften Anwendungsfristen.

Quelle

KI-Kompetenzpflicht

Art. 4 KI-VO

SEIT 02.02.2025 in Kraft (NICHT erst ab August 2026). Unternehmen die KI einsetzen müssen sicherstellen dass ihre Mitarbeiter über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. Indirekt bußgeldbewehrt über zivilrechtliche Sorgfaltspflicht.

Quelle

Verbotene KI-Praktiken

Art. 5 KI-VO

Seit 02.02.2025 verboten: Social Scoring, manipulative KI, Emotionserkennung am Arbeitsplatz oder in Bildungseinrichtungen, biometrische Echtzeit-Identifikation in öffentlich zugänglichen Räumen. Bußgeld bis 35 Mio EUR oder 7 Prozent Jahresumsatz.

Quelle

Hochrisiko-KI Anhang III

Art. 6 Abs. 2 + Anhang III KI-VO

8 Hochrisiko-Bereiche: Biometrie, kritische Infrastruktur, Bildung, Beschäftigung (HR-Software), Zugang zu Diensten (Kreditwürdigkeit), Strafverfolgung, Migration, Justiz. Pflichten VERSCHOBEN von 02.08.2026 auf 02.12.2027 durch Trilog 07.05.2026.

Quelle

GPAI-Modelle

Art. 50-55 KI-VO

General-Purpose AI Modelle (GPT, Claude, Gemini, Mistral). Pflichten seit 02.08.2025: technische Dokumentation, Trainingsdaten-Zusammenfassungen, Urheberrechts-Compliance, Risikobewertungen.

Quelle

Bußgeldstaffeln Art. 99

Art. 99 KI-VO

Drei Staffeln: Verstöße gegen Art. 5 bis 35 Mio EUR oder 7 Prozent, Hochrisiko-Pflichten bis 15 Mio EUR oder 3 Prozent, falsche Information an Behörden bis 7,5 Mio EUR oder 1,5 Prozent. KMU/Start-ups: jeweils der NIEDRIGERE Betrag.

Quelle

Trilog-Verschiebung 07.05.2026

AenderungsVO zur KI-VO

Wichtigste Aktualisierung seit Inkrafttreten: Anhang-III-Hochrisiko-Pflichten verschoben von 02.08.2026 auf 02.12.2027, Anhang-I-Pflichten von 02.08.2027 auf 02.08.2028. Grund: Implementierungslast, fehlende harmonisierte Normen.

Quelle

Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR)

Acht Stufen zur Einordnung von Berufsabschlüssen und Aufstiegsfortbildungen, kompatibel mit EQF (European Qualifications Framework).

DQR-Niveau 4

DQR Stufe 4

3- bis 3,5-jährige duale Berufsausbildung. Mittlere Reife. Beispiele: Industriekaufmann, Kaufmann Büromanagement, Fachinformatiker, Mechatroniker.

Quelle

DQR-Niveau 5

DQR Stufe 5

Erste Spezialisierung nach Berufsausbildung. Beispiele: Servicetechniker, IT-Spezialist, Fachberater. Noch keine klassische Aufstiegsfortbildung.

Quelle

DQR-Niveau 6 Bachelor-Professional

DQR Stufe 6

Bachelor-äquivalent. Aufstiegsfortbildungen: Wirtschaftsfachwirt, Industriefachwirt, Tech. Fachwirt, Handelsfachwirt, Meister, Bilanzbuchhalter, Fachkaufmann. Akademisch: Bachelor.

Quelle

DQR-Niveau 7 Master-Professional

DQR Stufe 7

Master-äquivalent. Aufstiegsfortbildungen: Geprüfter Betriebswirt, Tech. Betriebswirt, Strategischer Professional. Akademisch: Master, Diplom (Uni), Magister.

Quelle

EQF European Qualifications Framework

EU-Qualifikationsrahmen

Europäische Entsprechung des DQR. In der Regel 1:1 identisch mit DQR-Stufen. Ermöglicht Anerkennung von Qualifikationen in 27 EU-Mitgliedstaaten und EWR.

Quelle

Compliance bei KI-Einsatz

Zusätzliche Compliance-Anforderungen die parallel zum EU AI Act gelten und in Deutschland besonders relevant sind.

DSGVO bei KI-Einsatz

Art. 6, 9, 22 DSGVO

Verarbeitung personenbezogener Daten in KI-Systemen braucht Rechtsgrundlage (Art. 6), bei besonderen Kategorien zusätzlich Art. 9. Automatisierte Einzelentscheidungen mit Rechtswirkung sind nach Art. 22 grundsätzlich verboten.

Quelle

Auftragsverarbeitungsvertrag KI-Anbieter

Art. 28 DSGVO

Pflicht-AVV mit KI-Anbietern (OpenAI, Anthropic, Microsoft, Google). Seit 01.01.2026 hat OpenAI EU-DPA-Modell, seit 07.01.2026 ist Anthropic Microsoft-Subprocessor.

Quelle

NIS2-Richtlinie

NIS2UmsuCG

NIS2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz. In Kraft seit 06.12.2025. KI-Anbieter gelten als Lieferanten in der Cybersecurity-Lieferkette nach Art. 21. BSI-Portal seit 06.01.2026.

Quelle

Mitbestimmung Betriebsrat bei KI

§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG

Mitbestimmungspflichtige technische Einrichtung bei Einführung von KI-Systemen die Verhalten oder Leistung der Beschäftigten überwachen können. Betriebsvereinbarung empfohlen.

Quelle

Betriebsvereinbarung KI

Art. 26 Abs. 7 KI-VO + § 87 BetrVG

Doppelte Verpflichtung: Betriebsrat muss vor Einführung eines Hochrisiko-KI-Systems unterrichtet werden. Muster-Klauseln von Hans-Böckler-Stiftung und IG Metall NRW verfügbar.

Quelle

EDSA Konsultation KI

Konsultation bis 09.06.2026

Europäischer Datenschutzausschuss (EDSA) hat Konsultation zu KI und DSGVO bis 09.06.2026 ausgeschrieben. Ergebnisse werden Klarheit bringen zu automatisierten Entscheidungen mit LLMs, Datenminimierung, Rechtsgrundlagen.

Quelle

Alphabetisches Stichwortverzeichnis

Alle 53 Begriffe alphabetisch sortiert. Klick führt zur Definition im jeweiligen Themenbereich.

Open-Data-Datensätze auf HuggingFace

Strukturierte, maschinenlesbare Versionen dieser Inhalte als CC-BY-4.0 Datensätze. Direkt zitierfähig für KI-Systeme und LLM-Trainingsdaten.