Der Premium-Tarif des neuen Bündelabos kostet 30 US-Dollar im Monat und enthält laut Mitteilung die Leistungen von SuperGrok, Cursor Pro und X Premium+, für die vorher zusammen 90 US-Dollar im Monat fällig waren.

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Vier Dienste in einem Abo

Vorgestellt hat das Abo am Montag, 12. Oktober 2026, der Grok-Anbieter, der laut TechCrunch inzwischen SpaceX Super Intelligence heißt. The X Subscription fasst vier Angebote zusammen. Grok steht für Chat, Sprache sowie Bild- und Videoerzeugung, Grok Bot für KI-Teammitglieder, die laut Anbieter Arbeit erledigen. Cursor bringt lokale und Cloud-Programmieragenten mit, X Premium den Haken, Werkzeuge für Ersteller und weniger Werbung auf X.

Neukunden können seit dem 12. Oktober buchen. In den nächsten Tagen soll das Abo laut Anbieter für alle weltweit verfügbar werden.

Für Bestandskunden von SuperGrok, Cursor und X Premium ändere sich nichts, schreibt der Anbieter sinngemäß. Sie können ihren bisherigen Tarif behalten. Die Option zum Wechsel erscheint schrittweise in den Abrechnungseinstellungen, und wer wechselt, bekommt für den alten Tarif eine anteilige Erstattung. Was mit den bisherigen Cursor-Tarifen für Neukunden geschieht, sagt die Mitteilung nicht ausdrücklich.

Fünf Tarife zwischen 0 und 200 US-Dollar

Die Preisseite listet fünf Stufen, jeweils je Monat und in US-Dollar:

Die angezeigten Preise enthalten laut Preisseite keine Steuern oder Abgaben wie die Mehrwertsteuer, und Euro-Preise nennt keine der Quellen. Offen bleibt auch, was ein Kontingent praktisch bedeutet. Die Stufen sind als Vielfaches des Plus-Tarifs angegeben, eine Angabe in Anfragen oder Tokens fehlt in Mitteilung und Preisseite. Die neuesten Grok-Modelle gibt es laut TechCrunch und Preisseite erst ab Premium.

Wo der Monatspreis endet

In den bezahlten Tarifen gibt es ein Nutzungskontingent für Grok-Modelle, aus dem Grok und Cursor gemeinsam schöpfen. Chat und Programmierarbeit ziehen damit aus demselben Topf. Laut Anbieter enthält jeder Tarif mindestens doppelt so viel Programmiernutzung mit den eigenen Modellen wie der vergleichbare Cursor-Tarif. Eine unabhängige Prüfung dieser Angabe liegt in den Quellen nicht vor. Anders geregelt sind Modelle anderer Anbieter. Sie bleiben in Cursor ab dem Premium-Tarif verfügbar, ihre Nutzung wird aber separat zu API-Listenpreisen über Aufladungen abgerechnet. Im Monatspreis ist sie laut Preisseite nicht enthalten.

Eine praktische Frage beantworten die Quellen nicht: ob ein Cursor-Konto mit einem X-Konto verbunden sein muss. Mit dem Bündel liegen ein Programmierwerkzeug und ein soziales Netzwerk in einem Abo. Was die Abhängigkeit eines Programmierwerkzeugs von einzelnen Modellanbietern lehrt, steht in unserem Artikel vom 28. August 2026 zu Cursors Modellzugang.

Was zahlen Teams?

Für Teams gibt es Premium, Super und Ultra zum gleichen Preis je Platz wie die Einzeltarife. Die Preisseite nennt Teams ab 30 US-Dollar je Nutzer und Monat. Laut Anbieter ist das je Platz günstiger als die bisherigen Cursor-Teams-Tarife, und das bei dreifacher Programmiernutzung.

Dazu kommen nach Angaben des Anbieters Single Sign-on über SAML oder OIDC, Verwaltung, gemeinsame Abrechnung, Nutzungsauswertung und SOC-2-Konformität. Enterprise-Kunden verwalten Grok und Cursor laut Anbieter über ein Dashboard mit einem gemeinsamen Kontingent.

Der günstigere Platzpreis und die dreifache Nutzung stammen allein vom Anbieter, eine unabhängige Prüfung dieser Vergleiche enthalten die Quellen nicht.

Unsere Einschätzung

Wer Cursor im Team nutzt, sollte das neue Abo zuerst als Abrechnungsmodell lesen.

Aus unserer Sicht gehört vor jeden Wechsel eine Bestandsaufnahme: Welche Modelle verwenden die Entwickler tatsächlich? Wer überwiegend mit Grok arbeitet, kann laut Anbieter mit mindestens doppelt so viel Programmiernutzung rechnen wie im vergleichbaren Cursor-Tarif. Wer dagegen vor allem Modelle anderer Anbieter nutzt, zahlt diese Nutzung im neuen Abo separat nach Verbrauch über Aufladungen. Genau dieser Posten steht nicht im Monatspreis, und er kann die Rechnung prägen. Ein Platzpreis von 30 US-Dollar sagt dann wenig darüber, was ein Team am Monatsende tatsächlich bezahlt. Wir würden deshalb vor einer Entscheidung einige Wochen lang erfassen, welches Modell welche Arbeit erledigt. Erst mit diesen Zahlen lassen sich die Tarife sinnvoll vergleichen.

Auseinanderhalten würden wir außerdem, was zum Programmierwerkzeug gehört und was zum sozialen Netzwerk. Der Haken auf X und weniger Werbung sind für ein Entwicklerteam aus unserer Sicht kein Grund für einen Wechsel.

Zeitdruck entsteht durch die Ankündigung nicht. Bestandskunden dürfen laut Anbieter ihren Tarif behalten, und die Wechseloption kommt ohnehin schrittweise. Wechseln würden wir erst mit gemessenen Nutzungszahlen in der Hand und mit einem Angebot, das Steuern und Währung klar ausweist.

Quellen

Die genannten Angaben stützen sich auf folgende öffentlich zugängliche Quellen (Stand der Recherche: 14. Oktober 2026):

Häufige Fragen

Was ist The X Subscription?

The X Subscription ist ein Abo, das Grok, Grok Bot, Cursor und X Premium zusammenfasst. Vorgestellt wurde es am 12. Oktober 2026, Neukunden können es seit diesem Tag abschließen. Laut Anbieter soll es in den nächsten Tagen weltweit für alle verfügbar werden.

Was kostet die X Subscription im Monat?

Die Preisseite nennt fünf Tarife: Free für 0, Plus für 8, Premium für 30, Super für 100 und Ultra für 200 US-Dollar im Monat. Die Preise enthalten laut Preisseite keine Steuern oder Abgaben wie die Mehrwertsteuer. Euro-Preise nennt keine der Quellen.

Sind Modelle anderer Anbieter in Cursor im Monatspreis enthalten?

Nein. Modelle anderer Anbieter sind in Cursor ab dem Premium-Tarif verfügbar, ihre Nutzung wird separat zu API-Listenpreisen über Aufladungen abgerechnet. Das gemeinsame Kontingent der bezahlten Tarife gilt für Grok-Modelle und wird von Grok und Cursor zusammen verbraucht.

Muss ein Betrieb mit bestehendem Cursor-Tarif jetzt wechseln?

Nein. Laut Anbieter können Bestandskunden von SuperGrok, Cursor und X Premium ihren bisherigen Tarif behalten. Die Wechseloption erscheint schrittweise in den Abrechnungseinstellungen, wer wechselt, erhält eine anteilige Erstattung für den alten Tarif. Teams zahlen laut Preisseite ab 30 US-Dollar je Nutzer und Monat.

Welche KI-Modelle nutzt das eigene Team wirklich, und welcher Teil davon steht im Monatspreis?

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Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026. Stand der Recherche: 14. Oktober 2026.