Am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, hat Google die Vorschau einer Plattform gestartet, über die Apps von Drittanbietern direkt in Gemini und in der Google-Suche arbeiten sollen.
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Was Google gestartet hat
Google beschreibt die Connected Apps Platform als einheitlichen Weg für mehr App-Entwickler, ihre Fähigkeiten unmittelbar in Gemini und die Suche zu bringen. Technisch binden Entwickler ihre App über einen in der Cloud gehosteten MCP-Server an, bei Android-Apps über Android MCP mit den AppFunctions-APIs. Registriert, getestet und zur Prüfung eingereicht wird die App in der Google Connected Console.
Vor der Prüfung legt der Entwickler fest, wo die App auftauchen soll: in der Suche, in der Gemini-App oder in beiden.
Der Start ist eine Vorschau. Android Central berichtet am selben Tag, dass die Plattform in dieser Vorschau für Entwickler öffnet und Anmeldungen offen sind. Anmeldung und Dokumentation liegen bei Google.
Zugang in Phasen, Bestand laut Google
Den Zugang öffnet Google nach eigenen Angaben in Phasen. In den kommenden Monaten sollen weitere Entwickler, Märkte und Google-Produkte hinzukommen. Wie lange die Vorschau dauert, nennt Google nicht.
Zum Bestand sagt Google, es gebe bereits mehr als 50 Connected Apps in Suche und Gemini, quer durch Produktivität, Ticketing und Gesundheit. Anbindungen von Partnern wie Adobe seien in Gemini schon live, in den kommenden Wochen sollen sie auch in die Suche kommen. Das sind Angaben von Google.
Zwei Dinge sollten beim Lesen auseinandergehalten werden: Das Wort „Vorschau“ gilt für die Plattform, auf der Entwickler ihre Apps anmelden. Die bereits angebundenen Apps sind davon zu unterscheiden.
Region, Sprache und was offen bleibt
Beim Blick auf den Standort wird es konkret, aber nur für die Suche. Die Google-Hilfeseite „Use & manage Connected Apps in Search“ schreibt dazu, die Funktion stehe derzeit in AI Mode in den USA auf Englisch bereit (übersetzt aus dem Englischen). Das ist der Stand beim Abruf am 29. Oktober 2026; die Seite selbst nennt kein Datum. Außerdem hält sie fest, dass die Verfügbarkeit der Connected Apps je nach Ort, Sprache und Gerät variiert. Als Startkategorien nennt sie Medien, Fantasy-Sport, Lebensmittel und Design, als Beispiele Instacart, Canva und YouTube Music. Der Google-Blogbeitrag selbst nennt keine Märkte. Auch PPC Land schreibt am 28. Oktober, der Beitrag nenne weder Länder noch Sprachen für die Vorschau, keine Gebühren und keine Marktliste. Für die Gemini-App steht in den Quellen keine Region. Wie Google zwischen konkurrierenden Apps wählt, sagt das Unternehmen laut PPC Land nicht.
Für Nutzer der Suche nennt die Hilfeseite auch Voraussetzungen. Nötig ist ein angemeldetes Google-Konto. Viele Apps verlangen zusätzlich ein Konto beim jeweiligen Dienst, das zuerst mit dem Google-Konto verbunden werden muss. Abgeschlossen wird eine Aufgabe teils in der App selbst: Für den Einkaufswagen und die Bestellung leitet die Suche laut Hilfeseite zu Instacart weiter.
Wer verstehen will, wie Gemini an Fremdsoftware andockt, findet auf der Workspace-Seite ein verwandtes Thema im Artikel Gemini in Workspace greift jetzt auf HubSpot, Quickbooks und Mailchimp zu.
Unsere Einschätzung
Aus unserer Sicht ist die Meldung für einen Betrieb ohne eigene App ein Hinweis und noch kein Werkzeug zum Einsatz. Sie zeigt die Richtung, in die Google Suche und Gemini ausbauen will, nämlich Apps direkt in Suche und Gemini. Kaufen, buchen oder einrichten lässt sich daraus für den Betriebsalltag zunächst nichts.
Ein Betrieb, der selbst einen Dienst anbietet, etwa eine Buchung, eine Bestellung oder ein Kundenkonto, kann sich laut Google für die Vorschau anmelden. Ob und wann der Zugang tatsächlich kommt, hängt an den Phasen, und die Zeitpunkte nennt Google nicht. Auch die Kostenfrage bleibt offen, denn Gebühren nennt der Beitrag laut PPC Land nirgends, weder für Entwickler noch für Apps.
Wir würden vor jeder Planung zuerst die Frage nach dem eigenen Markt klären. Die Hilfeseite nennt für die Suche derzeit die USA und Englisch. Wer Kunden außerhalb der USA bedient, sollte deshalb keine Verbindung aus der Ankündigung herauslesen, die Google selbst nicht zieht, und keinen Termin einplanen, den niemand genannt hat.
Die vernünftige Reaktion heute ist beobachten. Dazu gehört, die Google-Dokumentation im Blick zu behalten und bei der nächsten Phase zu prüfen, ob der eigene Markt und die eigene Sprache dabei sind. Zur Eile gibt die Meldung keinen Anlass, und ein Termin steht darin auch nicht. Bis Google weitere Märkte und Produkte ergänzt, bleibt die Plattform eine Option für Entwickler mit eigener App.
Quellen
Die genannten Angaben stützen sich auf folgende öffentlich zugängliche Quellen (Stand der Recherche: 29. Oktober 2026):
- Google (The Keyword): Build and manage Connected Apps in one place
- Google Search Help: Use & manage Connected Apps in Search
- PPC Land: Google opens preview for third-party apps inside Search and Gemini
- Android Central: Google preps more Connected Apps for users and new ways to build for devs
Häufige Fragen
Was ist die Connected Apps Platform von Google?
Laut Google ist es ein einheitlicher Weg, mit dem mehr App-Entwickler ihre Fähigkeiten direkt in Gemini und die Suche bringen können. Entwickler binden ihre App über einen in der Cloud gehosteten MCP-Server oder über Android MCP mit den AppFunctions-APIs an. Registriert, getestet und eingereicht wird sie in der Google Connected Console. Google hat die Vorschau am 28. Oktober 2026 gestartet.
Wer bekommt Zugang zur Vorschau?
Google öffnet den Zugang nach eigenen Angaben in Phasen. In den kommenden Monaten sollen weitere Entwickler, Märkte und Google-Produkte hinzukommen. Anmeldung und Dokumentation liegen bei Google, eine Dauer der Vorschau nennt das Unternehmen nicht.
In welchen Ländern und Sprachen läuft das?
Die Google-Hilfeseite nennt für die Suche derzeit AI Mode in den USA auf Englisch (Stand beim Abruf am 29. Oktober 2026) und weist darauf hin, dass die Verfügbarkeit je nach Ort, Sprache und Gerät variiert. Für die Gemini-App nennen die Quellen keine Region. Auch der Google-Blogbeitrag nennt laut PPC Land keine Märkte.
Muss ein Betrieb jetzt handeln?
Aus unserer Sicht nicht. Für einen Betrieb ohne eigene App ist die Meldung ein Hinweis auf die Richtung, kein Werkzeug zum Einsatz. Wer selbst einen Dienst wie Buchung, Bestellung oder Kundenkonto anbietet, kann sich laut Google für die Vorschau anmelden, sollte aber zuerst klären, ob der eigene Markt und die eigene Sprache berücksichtigt sind.
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Zuletzt aktualisiert: 29. Oktober 2026. Stand der Recherche: 29. Oktober 2026.