Drei Stunden innerhalb von 24 Stunden: So viel Sprechzeit nennt die Voice-FAQ von OpenAI mit Stand 16. Oktober 2026 für das Go- und das Plus-Abo von ChatGPT.

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Zwei Stimmen für Deutsch, verteilt nach und nach

Seit Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, verteilt OpenAI das Sprachmodell GPT-Live-1.1 und dazu die kleinere Variante GPT-Live-1.1 Quip. Notebookcheck beruft sich dabei auf die offiziellen Release Notes, The Neuron berichtet von einer Vorstellung am selben Tag mit 13 neuen Stimmen. Für Deutsch kommen laut Notebookcheck die Stimmen Sonna und Miko hinzu. Weitere neue Stimmen gibt es für Französisch, Hindi, Japanisch, Koreanisch und mexikanisches Spanisch, für Englisch kommt eine Stimme namens „Bubbie“ hinzu.

Ausgewählt wird in den Einstellungen unter „Voice“. Welche Stimmen dort erscheinen, kann laut OpenAI je nach Region und Konto abweichen.

Bisher gab es neun Standardstimmen, darunter Arbor, Breeze und Cove, die laut Notebookcheck alle englisch geprägt klingen. Der Rollout läuft schrittweise, und einen Termin für seinen Abschluss nennt OpenAI nicht. Ob Sonna und Miko in Deutschland schon in jedem Konto auftauchen, lässt sich deshalb nicht sagen. Was die erste Version von GPT-Live in ChatGPT verändert hat, haben wir am 12. Juli 2026 in einem eigenen Beitrag zu GPT-Live beschrieben.

Welches Abo wie viel Sprechzeit bekommt

Welches Modell antwortet, hängt vom Abo ab. Laut The Neuron ist GPT-Live-1.1 das Standardmodell für Plus und höhere Pläne, auch in Codex. Bei den übrigen Nutzern ersetzt die kleinere Variante Quip das Modell GPT-Live-1 mini.

Die Kontingente stehen in der Voice-FAQ von OpenAI, Notebookcheck gibt sie mit Stand 16. Oktober wieder. Gezählt wird jeweils in einem rollierenden Fenster von 24 Stunden. Im Free-Plan gibt es begrenzten Zugriff auf Quip, eine feste Stundenzahl nennt die FAQ dafür nicht. Go bringt drei Stunden mit Quip. Plus kommt ebenfalls auf drei Stunden, dann aber mit dem vollen GPT-Live-1.1. Pro für 100 US-Dollar im Monat erlaubt 15 Stunden, in der Stufe für 200 US-Dollar gibt es keine Grenze, lediglich Schutzmechanismen gegen Missbrauch. Notebookcheck weist ausdrücklich darauf hin, dass sich aus den Dokumenten nicht ablesen lässt, ob OpenAI diese Werte mit dem Update geändert hat.

Für Team- und Unternehmenspläne nennen die Quellen keine Kontingente.

Freigaben bleiben auf dem Bildschirm

Neben den Stimmen nennt OpenAI weitere Änderungen. Akzente sollen in allen Sprachen natürlicher klingen. Bei der Websuche meldet sich der Assistent mit mehr unterschiedlichen kurzen Zwischenmeldungen, damit hörbar ist, dass gerade gesucht wird. Das sind Angaben des Anbieters.

Eine Regel bleibt laut The Neuron, wie sie war: Aktionen, die eine Freigabe verlangen, brauchen weiterhin eine Bestätigung auf dem Bildschirm, eine Freigabe per Sprache wird nicht unterstützt. Notebookcheck ergänzt, dass der Sprachmodus seit Ende September auf Apps wie Kalender und Erinnerungen zugreift. Nachrichten verschickt er erst nach einem Fingertipp.

Der Zugang zu Version 1.1 über die API soll laut OpenAI folgen. Ein Datum nennt The Neuron dafür nicht.

Wie gut versteht das Modell Deutsch?

Darauf geben die Quellen keine Antwort. Laut The Neuron hat OpenAI die Verbesserungen bei der Spracherkennung und beim Befolgen von Anweisungen nicht beziffert und keine Fehlerraten je Sprache veröffentlicht. Laut der System Card, aus der The Neuron zitiert, zeigten Tests mit echten Audioaufnahmen keine signifikante Verschlechterung gegenüber den Vorgängern, synthetische Tests dagegen signifikante Verschlechterungen in mehreren heiklen Inhaltskategorien.

Unsere Einschätzung

Zwei deutsche Stimmen wirken auf den ersten Blick wie Kosmetik, für den Alltag im Betrieb halten wir sie für mehr. Wer unterwegs eine Rückfrage stellt oder eine Mail diktiert, hört dann eine Stimme, die eigens für Deutsch angelegt ist. Aus unserer Sicht kann das die Hemmschwelle bei Kollegen senken, die mit dem Tippen nicht warm werden. Wer den Sprachmodus im Team ausprobieren will, plant aus unserer Sicht besser ein, dass nicht jedes Konto Sonna und Miko zur selben Zeit zeigt, denn die Verteilung läuft schrittweise und kann je nach Region und Konto abweichen.

Für die Planung zählt das Kontingent mehr als der Klang. Drei Stunden je 24 Stunden im Go- und im Plus-Abo reichen nach unserer Einschätzung für gelegentliche Nutzung, für jemanden, der den halben Tag mit dem Assistenten spricht, eher nicht. Vor einer Abo-Entscheidung würden wir die Werte in der aktuellen Voice-FAQ nachsehen, denn ob OpenAI sie mit dem Update geändert hat, ist offen.

Eine natürlichere Stimme sagt noch nichts darüber, ob ein Firmenname oder eine Artikelnummer richtig verstanden wurde. Wir würden das an zwei, drei echten Beispielen aus dem eigenen Betrieb ausprobieren, bevor jemand Bestellungen per Sprache vorbereitet.

Dass Freigaben weiterhin eine Bestätigung auf dem Bildschirm verlangen, halten wir für sinnvoll, solange niemand belegt hat, wie zuverlässig das Modell gesprochenes Deutsch versteht.

Quellen

Die genannten Angaben stützen sich auf folgende öffentlich zugängliche Quellen (Stand der Recherche: 19. Oktober 2026):

Häufige Fragen

Welche deutschen Stimmen bringt GPT-Live-1.1 in ChatGPT?

Für Deutsch kommen laut Notebookcheck die Stimmen Sonna und Miko hinzu, ausgewählt werden sie in den Einstellungen unter „Voice“. OpenAI verteilt GPT-Live-1.1 seit dem 15. Oktober 2026 schrittweise und nennt keinen Termin für den Abschluss. Laut OpenAI können die angezeigten Stimmen je nach Region und Konto abweichen.

Welche Tageskontingente gelten im Sprachmodus je Abo?

Laut der Voice-FAQ von OpenAI mit Stand 16. Oktober 2026, wiedergegeben bei Notebookcheck, gelten im Go-Abo drei Stunden mit Quip und im Plus-Abo drei Stunden mit dem vollen GPT-Live-1.1, jeweils pro rollierendem 24-Stunden-Fenster. Pro für 100 US-Dollar im Monat kommt auf 15 Stunden, die Stufe für 200 US-Dollar hat keine Grenze, nur Schutzmechanismen gegen Missbrauch. Ob OpenAI diese Werte mit dem Update geändert hat, lässt sich laut Notebookcheck aus den Dokumenten nicht ablesen.

Was unterscheidet GPT-Live-1.1 von GPT-Live-1.1 Quip?

Quip ist die kleinere Variante von GPT-Live-1.1. Laut The Neuron ist GPT-Live-1.1 das Standardmodell für Plus und höhere Pläne, bei den übrigen Nutzern ersetzt Quip das Modell GPT-Live-1 mini. Im Free-Plan gibt es laut Voice-FAQ begrenzten Zugriff auf Quip, ohne feste Stundenzahl.

Was sollte ein Betrieb vor dem Einsatz des Sprachmodus prüfen?

Für Team- und Unternehmenspläne nennen die Quellen keine Kontingente, und Fehlerraten der Spracherkennung je Sprache hat OpenAI laut The Neuron nicht veröffentlicht. Aktionen, die eine Freigabe verlangen, brauchen weiterhin eine Bestätigung auf dem Bildschirm, eine Freigabe per Sprache wird nicht unterstützt. Ob Sonna und Miko in jedem Konto erscheinen, ist offen, weil die Verteilung schrittweise läuft und die angezeigten Stimmen laut OpenAI je nach Region und Konto abweichen können.

Wer im Betrieb prüft, ob ein Sprachassistent Firmennamen und Artikelnummern richtig versteht?

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Zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2026. Stand der Recherche: 19. Oktober 2026.